Hallo zusammen,
hier eine wichtige Info von Citrix bzgl. XenServer 5.6 in Verbindung mit Intels Westmere- / Nehalem-Prozessoren: Der XenServer kann ganz plötzlich und ohne erkennbarren Grund seine Arbeit einstellen. Wirkliche Gründe dafür geben auch die Logfiles leider nicht her...der Grund ist laut Citrix in den Intel-Prozessoren zu finden, in denen neue Power-Management-Features (Deep C-States) integriert wurden. Diese machen wohl grundsätzlich Probleme und führen beim XenServer zu den genannten Abstürzen. Deshalb empfiehlt Citrix die Deep C-States im BIOS vorerst zu deaktivieren, bis Intel ein entsprechendes Microcode-Update herausbringt, welches die Fehler beheben soll. Anbei der Link zu dem entsprechenden CTX-Artikel:
Hosts Become Unresponsive with XenServer 5.6 on Nehalem and Westmere CPUs
Des Weiteren ist vor kurzem mal wieder ein interessantes Whitepaper zu XenDesktop bzw. dem Sizing von Desktop-Virtualisierungs-Infrastrukturen erschienen. Das Whitepaper betrachtet u.A. das Thema Iops. Es wurde von Daniel Feller verfasst, einenm der besten Citrix-Architekten im Desktop-Virtualisierungsumfeld.
Das ganze ist wirklich extrem lesenswert, auch für Leute, die sich für Alternativlösungen im Umfeld der Desktop-Virtualisierung interessieren. Anbei der Link:
XenDesktop Planning Guide - Hosted VM-Based Resource Allocation
Wünsche eine erfolgreiche Woche...
Joern
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Montag, 22. November 2010
ACHTUNG: Citrix XenServer 5.6 can become unresponsive with Intel Westmere / Nehalem...und XenDesktop-Sizing-Information...
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2nd Hand in Rodenberg / Schaumburg - Spielsachen, Kinderkleidung und mehr
um
21:49
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Montag, 8. November 2010
Provisioning Server & CIFS - Blog-Post + Whitepaper
Hallo zusammen und Grüße aus Wien...
...ich bin heute auf einen hochinteressanten Blog-Post gestoßen, den ich hiermit weiter bekanntmachen möchte. Er kommt von Dan Allen (Citrix) und dreht sich um die Performance-Optimierung von Provisioning Server-Infrastrukturen in Verbindung mit CIFS-Stores. Zu dem Blog-Post gehört auch noch ein Whitepaper, welches ebenfalls hoechst lesenswert ist. Hier erstmal die Links:
Blog-Post / Whitepaper
Generell geht es Dan Allen darum, dass ein CIFS-Share durchaus ein guter und performanter Ablage-Ort für PVS-vDisks sein kann, wenn man einige Konfigurationsanpassungen durchführt und bestimmte Sizing-Parameter berücksichtigt.
Speziell geht es darum, dass der PVS-Server von sich aus z.B. das "Opportunistic Locking" (kurz "OpLocks") auf einem CIFS-Share unterbindet, was den Zugriff auf die dort gespeicherten Daten erheblich verlangsamt. So lange man aber den vDisk WriteCache nicht auf dem CIFS-Share speichert (was man aus Performancegründen grundsätzlich nicht tun sollte), gibt es dafür keinen Grund. Des Weiteren beschreibt Dan Allen die Nutzung des Windows System Cache-Features zur Beschleunigung der vDisk-Zugriffe. Sowohl der Blog-Post als auch das Whitepaper sind extrem lesenswert und für jeden zu empfehlen, der PVS einsetzt / einsetzen will, egal ob für XenApp / XenDesktop oder andere Workloads.
Mein Fazit:
CIFS-Shares bieten für PVS vor allem den Vorteil, dass die vDisks zentral an einer Stelle gespeichert werden und die Konfiguration von PVS-HA damit stark vereinfacht wird (alle PVS greifen auf den gleichen Datenbestand zu). Das aufwändige Vorhalten der identischen vDisks an mehreren Orten (z.B. auf lokalen Storage-Systemen der PVS-Server oder im SAN) entfällt komplett. CIFS ist somit eine echte Alternative zu blockbasiertem Storage, egal ob der Share über Windows File-Server oder über properitäre NAS-Systeme zur Verfügung gestellt wird.
Das Whitepaper und der Blog-Post zeigen darüber hinaus sehr gut auf, welche Parameter bei einer PVS-basierten Infrastruktur speziell berücksichtigt werden sollten,um eine performante Umgebung bereitstellen zu können.
Allen Lesern eine angenehme Woche...
VG, Jörn
...ich bin heute auf einen hochinteressanten Blog-Post gestoßen, den ich hiermit weiter bekanntmachen möchte. Er kommt von Dan Allen (Citrix) und dreht sich um die Performance-Optimierung von Provisioning Server-Infrastrukturen in Verbindung mit CIFS-Stores. Zu dem Blog-Post gehört auch noch ein Whitepaper, welches ebenfalls hoechst lesenswert ist. Hier erstmal die Links:
Blog-Post / Whitepaper
Generell geht es Dan Allen darum, dass ein CIFS-Share durchaus ein guter und performanter Ablage-Ort für PVS-vDisks sein kann, wenn man einige Konfigurationsanpassungen durchführt und bestimmte Sizing-Parameter berücksichtigt.
Speziell geht es darum, dass der PVS-Server von sich aus z.B. das "Opportunistic Locking" (kurz "OpLocks") auf einem CIFS-Share unterbindet, was den Zugriff auf die dort gespeicherten Daten erheblich verlangsamt. So lange man aber den vDisk WriteCache nicht auf dem CIFS-Share speichert (was man aus Performancegründen grundsätzlich nicht tun sollte), gibt es dafür keinen Grund. Des Weiteren beschreibt Dan Allen die Nutzung des Windows System Cache-Features zur Beschleunigung der vDisk-Zugriffe. Sowohl der Blog-Post als auch das Whitepaper sind extrem lesenswert und für jeden zu empfehlen, der PVS einsetzt / einsetzen will, egal ob für XenApp / XenDesktop oder andere Workloads.
Mein Fazit:
CIFS-Shares bieten für PVS vor allem den Vorteil, dass die vDisks zentral an einer Stelle gespeichert werden und die Konfiguration von PVS-HA damit stark vereinfacht wird (alle PVS greifen auf den gleichen Datenbestand zu). Das aufwändige Vorhalten der identischen vDisks an mehreren Orten (z.B. auf lokalen Storage-Systemen der PVS-Server oder im SAN) entfällt komplett. CIFS ist somit eine echte Alternative zu blockbasiertem Storage, egal ob der Share über Windows File-Server oder über properitäre NAS-Systeme zur Verfügung gestellt wird.
Das Whitepaper und der Blog-Post zeigen darüber hinaus sehr gut auf, welche Parameter bei einer PVS-basierten Infrastruktur speziell berücksichtigt werden sollten,um eine performante Umgebung bereitstellen zu können.
Allen Lesern eine angenehme Woche...
VG, Jörn
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