Posts mit dem Label Desktop-Virtualisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Desktop-Virtualisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Mai 2011

BriForum Europe (London) Wrap-Up - Day 1...

Hallo zusammen,
ich hatte das Vergnügen, die letzten Tage in London auf dem BriForum (benannt nach Brian Madden) in London zu verbringen. Neben herrlichen Wetter und einer tollen Lokation (dem Stadion von Chelsea London) gab es jede Menge fachlichen Input und Austausch mit den Vortragenden, anderen Teilnehmern und den anwesenden Herstellern. Ein Fazit nehme ich hiermit bereits vorweg: Das BriForum ist auf jeden Fall die Reise und auch das Eintrittsgeld wert! Was es dort alles zu erleben gab, können Interessierte hier nochmal nachlesen: BriForum Europe Agenda
Ich habe (leider nur) an den folgenden Sessions teilgenommen, allerdings werden beim BriForum alle Sessions auf Video aufgezeichnet, so dass ich mit hoffentlich bald die verpassten Sessions auch noch ansehen kann:
  • Antivirus Strategy and VDI with Vincent Branger: In der Session wurden sehr gut die Probleme aufgezeigt, die es mit den klassischen AV-Lösungen im VDI-Umfeld gibt. Dazu gehören u.A. das Pattern-Update, das zentrale Management und der durch die Scanner verursachte Overhead (IOPS). Es wurde ebenfalls aufgezeigt, wie man diese Punkte ggf. oder auch zukünftig adressieren kann. Aktuell existieren dafür unterschiedliche Ansätze. McAfee MOVE arbeitet mit einer zusätzlichen Appliance, über die das gesamte Scanning und Update-Management erfolgt. Der Agent ist starkt reduziert und verursacht deutlich weniger Last auf dem Virtualisierungs-Host als der herrkömmliche Agent. Aktuell gibt es McAfee MOVE für XenServer und Hyper-V, ein Agent, der auch Server scannen kann (aktuell nur Desktops), soll im Herbst erscheinen. TrendMicro bietet zwei Lösungsansätze: Einerseits wird das klassische OfficeScan mit dem VDI Plug-In erweitert, was aber letztlich nur die Generierung der GUID für das zentrale Management verändert (siehe auch TM VDI Plug-In Config ). Die anderen Probleme werden dadurch nicht gelöst. Hierfür hat TM einen anderen Ansatz, zumindest wenn VMware vSphere der Hypervisor ist. Dann kann man nämlich TM DeepSecurity einsetzen, was den Virenschutz über die VMSafe-Schnittstelle des vSphere-Systems abbildet und somit alle VMs über die Schnittstelle schützt. Doch Achtung: Die DeepSecurity-Appliance kann dabei ebenfalls einen Flaschenhals bzgl. der Performance bilden.
  • Für die zweite Session war eigentlich Ron Oglesby vorgesehen, allerdings war ich etwas spät dran, so dass der Raum bereits komplett überfüllt war. Deshalb bin zu Michael Keen gewechselt, dessen Session Using Dynamic QoS for Performance Gains in Virtual Desktop Infrastructures auch sehr vielversprechend klan. Michael wollte eine Lösung demonstrieren, die die Prozesse eines virtuellen Desktops überwacht und auf Basis der im Vordergrund laufenden Prozesse eine QoS-Priorisierung durchführt. Leider hat es seine Demo-Umgebung zerlegt, so dass die Session sehr schnell zu Ende war und der eigentliche AHA-Effekt ausblieb. Trotzdem ein interessanter Ansatz. Das Tool, welches hierfür genutzt wurde, stammt von der Firma Lakeside Software (http://www.lakesidesoftware.com/)
  • Nach der Mittagspause kam dann eine der Killer-Sessions überhaupt: RDP, RemoteFX, ICA/HDX, EOP, and PCoIP VDI: Remoting Protocols Turned Inside Out with Benny Tritsch & Shawn Bass. In der Session haben die beiden Autoren über wirkliche mühsame Arbeit berichtet, die diversen vorhandenen Remote-Display-Protokolle unter verschiedensten Situationen zu testen und die Ergebnisse in Form von Videos zu dokumentieren. Das dabei enstandene Material ist wirklich hochinteressant und zeigt die Stärken und Schwächen der Protokolle relativ deutlich auf. An dieser Stelle möchte ich daher den beiden Autoren dieser Studie (denn genau das ist es, was die beiden hier durchgeführt haben) meiner höchsten Respekt ausprechen und jedem empfehlen, wenn er die Gelegenheit hat, sich eine Präsentation der beiden zu dem Thema anzuschauen. Im übrigen gibt es kein klares Ergebnis / keine klaren Sieger, sondern es hängt ganz von dem Einsatz-Szenario ab. Mich persönlich hat diese Präsentation davon überzeugt, mich doch einmal näher mit Quest vWorkspace (EOP) zu beschäftigen, aber dazu später mehr.
  • Die vierte Session des Tages war Why Local VDI Beats Offline VDI: Why You Shouldn’t Wait For Type 1, and Why Local Storage Will Beat the SAN with Jon Rolls and Purnima Padmanabhan. Es war eine gesponsorte Session von Quest und MokaFive, beides Hersteller von Produkten, mit denen ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe. Jon Rolls (Product Manager bei Quest) hat zunächst einen kurzen Überblick über das Produkt vWorkspace gegeben und anschließend hat Frau Padmanabhan MokaFive erklärt. MokaFive bietet für Quest einen Typ1 / BareMetal Client-Hypervisor mit deutlich größerer Hardware-Unterstützung als der XenClient von Citrix, mit zentralem Management (auch hier hat Citrix kene vernünftige Lösung) und einer Layering-Technik, wie Sie der Technik von Unidesk ähnelt. Alles in allem hat MokaFive damit meiner Meinung nach eine Lösung, die technisch ihresgleichen sucht. Wenn es Quest jetzt noch gelingt, dass ganze in ihr zentrales Management zu integrieren, dann hat Quest zusammen mit ihrem Protokoll EOP eine wirklich hervorragende Lösungs-Palette, die meiner Meinung nach eine echte Alternative zu Citrix XenDesktop darstellt. Auf jeden Fall habe ich nach dieser Session beschlossen, mich mit den genannten Themen intensiver zu befassen. Bzgl MokaFive ist noch besonders hervorzuheben, dass ich die Software auch auf Geräten von Apple installieren und somit Windows auf einem Mac virtualisieren kann.
  • Die letzte Session des Tages  war The Future of the Desktop: What Should It Do and What Should It Look Like? with Harry Labana & Brian Madden. Die Session war, wie nicht anders zu erwarten, überfüllt. Diese Session war komplett anders als die bisherigen Sessions, nämlich komplett ohne technische Details. Es ging vor allem um die Themen fortschreitende Vernetzung, wie Benutzer auf Daten zugreifen und diese Nutzen, ... Insgesamt und ohne Frage sehr interessant, aber eben auch ohne wirklichen Bezug zum aktuellen Stand der Technik.
Ausgeklungen ist der Tag dann mit der Citrix Geek Out Quiz-Show (im Stil von Jeopardy). Hat Spaß gemacht zuzuschauen, qualifiziert haben sich die drei besten ebenfalls über ein Online.-Quiz im Vorfeld. Insgesamt war der Tag wirklich klasse, das absolute Highlight war die Session mit Benny Tritsch und Shawn Bass. Der zweite Teil folgt dann in einem separaten Post, spätestens im Laufe des kommenden Wochenendes. Darin enthalten: Eine Berwertung der weiteren Session, die Gespräche mit den Herstellern und ein abschließendes Gesamt-Feedback...

Wünsche allen schon mal ein schönes Wochenende...

Und hier noch einige Fotos mit Eindrücken vom BriForum: BriForum Fotos on Flickr

VG, Jörn

Dienstag, 25. Januar 2011

Auf ein Neues...

Verdammt, wie die Zeit vergeht...das neue Jahr ist nun schon wieder ein paar Wochen alt... Trotzdem möchte ich mit diesem ersten Post des Jahres etwas vom "Standard" der letzten Posts abweichen. Typisch für den Beginn eines neuen Jahres sind die diversen Jahresauftaktveranstaltungen und die Weissagungen (auf englisch "Predictions") für das neue Jahr. Auch ich möchte einen Ausblick darauf wagen, was mich ganz persönlich so in den nächsten Monaten beschäftigen wird:
  • Updates von XenServer 5.5 und 5.6 auf XenServer 5.6 FP1 oder neuer.
  • Auf- und Ausbau virtueller Netzwerke
  • Updates von XD4 auf XD5
  • Hyper-V
  • Updates von Presentation Server / XenApp 5 auf XenApp 6 mit und ohne PVS
  • Automatisierung in / von virtuellen Infrastrukturen
  • Performance-Tuning
  • BYOC / BAOC / BAOC
Einige Gründe, warum diese Themen dieses Jahr so wichtig / bestimmend sein werden:
  • XenServer 5.6 FP1 enthält eine Menge neuer Features, die wichtigsten aber sind die Integration des Open vSwitches und Dynamic Memory Control. Damit lassen sich Cloud- oder VDI-Infrastrukturen optimieren. Des Weiteren gibt es eine neue Version des Workload Balancing. Aufgrund der vielen sinnvollen Zusatzfunktionen wird ein Update sicherlich von den meisten Kunden durchgeführt werden. Generell erfordert das Update eine Downtime des Servers.
  • Cisco / VMware haben es mit dem Nexus 1000V vorgemacht, Citrix zieht mit dem Open vSwitch nach. Die Anbindung von virtuellen Systemen an intelligente und verwaltbare virtuelle Switches ist eine der größten Herausforderungen in diesem Jahr meiner Meinung nach. Bedeutet es doch oftmals, dass sich in Unternehmen unterschiedliche Bereiche zusammfinden müssen, um eine grundlegende Erweiterung des bestehenden Netzwerkes herbeizuführen. Ein interessanter Hersteller in genau diesem Umfeld scheint Vyatta zu sein, der genau dieses Thema adressiert und noch um Firewall / Security-Funktionen erweitert!
  • Die Verbreitung / Bereitstellung virtueller Desktops wird weiter zunehmen, angetrieben durch die weitereVerbreitung von Windows 7. Citrix hat mit XenDesktop 5 eine komplett neue Version geschaffen, die vor allem durch ihre einfache Verwaltung und die enthaltenen Automatisierungsfunktionen besticht und grundsätzlich mit jedem Hypervisor und jedem Storage interagieren kann. Sollte Citrix die Intellicache-Funktion des XenServers in einem der nächsten Releases mit dem Machine Creation Service von XD5 koppeln, scheint sogar eine massenhafte Bereitstellung virtueller Desktops ohne zentrales Storage möglich. Des Weiteren ist XD5 im Gegensatz zu XD4 nun auch endlich auf den neuesten Serverbetriebssystemen von Microsoft lauffähig, was einer weiteren Verbreitung zuträglich sein wird. Und auch VMware wird in dem Markt nicht locker lassen, haben Sie doch für die letzte Version von View und vor allem für das Project Horizon viel Lob bekommen.
  •  Das erste Service Pack für Hyper-V auf Basis von 2008 R2 soll demnächst veröffentlicht werden. Es enthält diverse neue Funktionen, z.B. Dynamic Memory, was für eine höhere Packungsdichte bei VDI-Implementierungen sorgen kann oder RemoteFX, ein eigenes Remote-Display-Protokoll. Erste Implementierungen und unabhängige Tests bescheinigen Microsoft Hyper-V aber auch ohne diese Aktualisierung bereits eine hervorragende Performance und Stabilität. Vor diesem Hintergrund und durch die Kombination mit den eigenen System Management Produkten sowie durch das neue Cloud-Produkt von Microsoft (Azure) uwerden die Implementierungen von Hyper-V stark zunehmen, vor allem in Microsoft-lastigen Organisationen. Als relativ neuer Player in dem Umfeld Virtualisierung / Cloud schleppt Microsoft darüber hinaus weniger Ballast als z.B. VMware mit sich herum und kann so schneller auf die sich immer schneller ändernden Anforderungen der Unternehmen reagieren. Unterstützt wird Microsoft dabei von seinem riesigen Parter-Ökosystem.
Dies sind nur einige Gründe, die das Jahr 2011 sehr spannend erscheinen lassen. Die rasant steigende Anzahl von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Devices wird ein weiterer Antreiber für die zuvor genannten Punkte sein uns das Thema Virtualisierung und Cloud weiter befeuern.

Ich freue mich sehr auf das Jahr 2011, auch wenn es wieder viele Veränderungen mit sich bringen wird. Aber genau das macht diesen Job ja so interessant ;-)

CU,


Jörn

    Donnerstag, 9. Dezember 2010

    Citrix XenDesktop 5 verfügbar...plus Web Interface 5.4

    So, nun ist es soweit...
    ...auf der Synergy in Berlin wurde XD5 angekündigt nun ist es verfügbar. Downloadbar für alle Kunden mit myCitrix-Zugang unter folgendem Link:
    Natürlich können alle Kunden mit gültiger Subscription XD5 ab sofort einsetzen. 
    Aber Vorsicht: XD5 ist ein komplett neu entwickeltes Produkt und basiert nicht wie noch XD4 hauptsächlich auf dem bekannten XenApp-System. Es gibt neue Admin-Tools, eine neue Kommunikationsstruktur (kein IMA mehr), neue Prozesse und Verfahren und nebenbei auch noch ein neues Web-Interface (Version 5.4), um all die neuen Funktionen zu nutzen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Highlights der neuen Version:
    Simplified desktop deployment and machine creation. 
    XenDesktop simplifies the task of creating, managing, and delivering virtual desktops to users. XenDesktop's wizards guide you through the process of setting up your deployment, provisioning desktops by building a master image and creating user desktops, and then assigning desktops to users. Groups of user desktops are created and managed as a single entity, which enables you to assign, update and extend thousands of user desktops quickly and easily. XenDesktop supports desktops hosted on both VMs and on physical computers.
    Simplified install
    New installation wizards simplify the process of installing and setting up a XenDesktop deployment. A wizard guides you through the installation of server-side XenDesktop components, including the controller, the Desktop Studio management console, licensing, and the Web Interface. The wizard also guides you through individual component installations, and pre-configures these for you (for example, it will build all the Web Interface sites). A separate wizard guides you through the installation of the Virtual Desktop Agent on virtual desktops or on a base image.
    Desktop Studio
    This tool snaps into the Microsoft Management Console (MMC) and enables you to configure and manage your XenDesktop deployment. Desktop Studio provides various wizards to guide you through the process of setting up your environment, creating your desktops, and assigning desktops to users.
    Desktop Director
    This Web-based tool enables level-1 and level-2 IT Support staff to monitor a XenDesktop deployment and perform day-to-day maintenance tasks. You can use the Desktop Director to monitor status, such as the health of the hypervisors and controllers in a site. You can manipulate sessions and desktops, such as restarting a desktop or logging off a session. You can also view and interact with a user's session, using Microsoft Remote Assistance, to troubleshoot problems.
    Active Directory-based policies
    XenDesktop 5 uses the Windows Active Directory-based policy mechanism for Citrix policies. Citrix policies allow you to control user access or session environments, and are the most efficient method of controlling connection, security, and bandwidth settings. You can specify policies that are shared between XenDesktop and XenApp; for example, you can turn Client Drive Mapping off using one policy.
    Printing optimizations
    XenDesktop 5 provides administrators and users with the ability to optimize printing in their virtual desktop environment. Using printing preferences and policies to configure resolution, color depth and compression, administrators can optimize for better print quality or faster printing. Users can also modify print quality by adjusting dpi settings.
    Zum besseren Verständnis:
    Eine der Hauptfunktionalitäten ist die verbesserte / einfachere Bereitstellung von virtuellen Desktops. Das heisst konkret, dass der Citrix Provisioning Server nicht mehr zwingend benötigt wird! Stattdessen beinhaltet XD5 den sogenannten Machine Creation Service (MCS), welcher in der Lage ist, auf Basis eines Master-Images /Snapshots virtuelle Desktops direkt auf dem Storage zu clonen und als virtuelle Desktops zur Verfügung zu stellen. Dabei wird das Image nicht komplett geclont, sondern nur ein Delta erzeugt. Insgesamt bietet Citrix hiermit also eine Funktionalität an, die sehr stark dem Composer von VMware View ähnelt.  Genutzt werden kann der MCS mit den gängigen Virtualisierungs-Infrastrukturen von Citrix (mindestens XenServer 5.6), VMware (ESX 3, 3.5, 4, 4.1 plus entsprechende Updates) und Microsoft SCCM / Hyper-V 2008 R2. Empfohlen bei MCS ist die Verwendung von NFS (XenServer, ESX) oder Blockbasierten-Storage mit Microsoft Cluster-Shared-Volumes (Hyper-V), da nur bei Verwendung dieser Protokolle alle Funktionalitäten des MCS genutzt werden können. Weitere Infos dazu in der offiziellen Produktdokumentation (Citrix eDocs - Offizielle Produktdokumentation)
    MCS ist aber nur eine Option. Darüberhinaus ist der Provisioning Server auch weiterhin als Deployment-Werkzeug enthalten. Der Vorteil des MCS: Er ist komplett in das Desktop Studio integriet, welches das zentrale Administrationswerkzeug der Umgebung darstellt. Nutze ich den Provisioning Server, so muss ich weitere Administrationswerkzeuge benutzen. Womit wir auch schon bei der zweiten und dritten Neuerung wären. Den Administrationswerkzeugen. Dazu ist folgendes zu sagen: Das Desktop Studio ist das eigentliche Konfigurationswerkzeug für den Administrator, der Desktop Director das Werkzeuge für das Runtime-Management der Desktops mit einer Fokussierung auf Problemlösung. Interessant dabei: Citrix scheint endlich eine Remote-Support-Funktion intergiert zu haben. XD5 nutzt dabei aber die Möglichkeiten die Microsoft Windows ihm bietet, nämlich das integrierte Windows Remote Management (WinRM). Die Konfiguration von WinRM wird in den folgenden KB-Artikeln beschrieben:
    Darüber hinaus werden zentrale Konfigurationen nun über Microsoft GPOs ausgeführt, ähnlich wie bei XenApp6. Des Weiteren enthält XD5 auch die neuen Druckerfunktionalitäten, die für XenApp6 ebenfalls (allerdings separat als Printer Optimization Package) erhältlich sind. Dabei ist vor allem hervorzuheben, dass bei einem Arbeitsplatzwechsel nun die Druckerkonfiguration dyamisch an die lokale Installation angepasst wird. Auch bei der Pool-Veraltung hat sich einiges getan, wie das folgende Bild zeigt:

     
    Hierbei sieht man auch wieder die Trennung zwischen MCS und PVS. War der Maschinentyp der virtuellen Desktops unter XD4 noch vollkommen egal, findet bei XD5 eine Trennung statt. Pooled und Dedicated bezeichnen dabei meiner Meinung nach per MCS bereitgestellte Desktops und Streamed müssten per PVS bereitgestellte Systeme sein.


    Rahmenbedingungen:
    XD5 ist eigentlich nicht kompatibel mit XD4 und macht vieles anders. Viele gute Hinweise über die Unterschiede gibt die offizielle Dokumentation zu XD5 in den Citrix eDocs: Citrix eDocs - Offizielle Produktdokumentation
    Der Vollständigkeit halber füge ich die entsprechenden Infos aus den eDocs hier ein: 
    In addition to the new features, note the following differences in XenDesktop 5's design and the consequences of these:   
    • No IMA data store. XenDesktop 5 no longer uses the IMA data store as the central database in which to store configuration information. Instead, a Microsoft SQL Server database is used as the data store for both configuration and session information. This means:
    • Database requirements are different: Microsoft Access and Oracle are no longer supported databases.
    • Terminal Services is no longer required on servers running the controller.
    • There is no longer a dedicated zone master. In previous XenDesktop versions, there was a zone master/data collector responsible for user connection requests and communication with hypervisors. In XenDesktop 5, this function is distributed evenly across all controllers in the site.
    • Due to reliance on Microsoft SQL Server, to ensure failover should the database become unavailable, you must use either SQL clustering or mirroring, or deploy the database as a virtual machine and use your hypervisor's high availability features instead. For more information about planning for high availability, see High Availability Planning.
    • Registry-based discovery. The default mechanism for desktops to find controllers is now registry-based. An Active Directory Organizational Unit is no longer required, although you can still use Active Directory-based registration. Active Directory is still needed in a XenDesktop deployment for authentication and authorization, therefore machines need to be domain-joined regardless of whether you use registry-based discovery or not.
    • SDKs. XenDesktop 5 provides a new PowerShell SDK which allows you to perform the same tasks as you would with the Desktop Studio console. You can also perform tasks with the SDK that you cannot do with the console, such as assigning an IP address to a desktop, rather than a user name. Desktop Studio is built upon the PowerShell SDK; you can display the PowerShell in use in the console. For more information about using the SDK, see Using the XenDesktop SDK and the PowerShell cmdlets. Note that the new PowerShell SDK is not compatible with the SDK associated with previous XenDesktop releases.
    Alle Änderungen machen aus meiner Sicht Sinn! Die Abhängigkeit vom AD war eher störend als sinnvoll, IMA hat immer mehr Kopfzerbrechen bereitet als geholfen, und die Konsequente Ausrichtung auf den SQL-Server sorgt für Stabilität. Darüber hinaus ist die konsequente Nutzung von Powershell extrem sinnvoll, wenn es um die Automatisierung von XD-Infrastrukturen z.B. im Rahmen von Cloud- / Service-Angeboten (Desktop as a Service, DAAS) geht.
    Installiert werden können die Komponenten nun auf den aktuellen Betriebssystemen von Microsoft. Offiziell supportet werden Server 2008 und 2008 R2. Als SQL-Server wird die Version 2008 empfohlen, ich vermute aber, dass 2005 auch funktionieren sollte, habe es aber noch nicht getestet. Natürlich wird überall eine aktuelle .NET-Framework-Version (>= 3.5) benötigt. 

    Leider konnte ich XD5 bisher noch nicht selber testen...von daher bin ich für jedes Feedback dankbar. Sobald ich erste Praxiserfahrungen habe, werde ich natürlich darüber berichten. Wer in der Zwiwschzeit bzgl. XD5 auf dem laufenden bleiben will, der sollte sich in den eigens für XD5 eingerichteten Newsletter XenDesktop Experience eintragen: XD5-Newsletter

    Wünsche eine schönes Restwoche und einen schönen 3. Advent...

    Jörn

    Mittwoch, 24. November 2010

    Zeitsynchronisation in Hyper-V - FAQ...

    Guten Morgen,
    speziell für virtuelle Desktops, die über Citrix XenDesktop bereitgestellt werden, ist eine korrekte Zeitsynchronisation zwingend erforderlich, da sich ansonsten der VDA nicht bei seinem DDC registriert. Aber auch für die korrekte Ausführung von GPOs sollte die Systemzeit stimmen. Und da Citrix seine einzelnen Produkte / Komponenten immer öfter über GPOs konfiguriert, spielt auch hier die Zeitsynchronisation eine entscheidende Rolle.
    Jeder Virtualisierungs-Hersteller hat hier etwas andere Verfahren, was die korrekte Synchronisation der Systemzeit von virtuellen Maschinen beim Starten angeht. Für Microsoft Hyper-V auf Basis Windows Serrver 2008 R2 wurde jetzt ein Artikel veröffentlicht, der die gängisten Fragen zum Thema Zeitsynchronisation in Verbindung mit Hyper-V beantwortet. Sehr lesenswert!
    Time Synchronization in Hyper-V
    VG, Jörn

    Donnerstag, 28. Oktober 2010

    XenDesktop 4 SP1 - Patch-Reihenfolge...

    Hallo zusammen,

    da ich mich gerade mal wieder über die Übersichtlichkeit der verfügbaren XenDesktop-Patches gefreut habe, dachte ich mir, schreibe ich an dieser Stelle mal zusammen, welche Patches in welcher Reihenfolge installiert werden sollten, um einen aktuellen Stand inkl. aller öffentlich verfügbaren zu erhalten: Die Reihenfolge ist von oben nach unten zu lesen und setzt die Basisinstallation des Desktop Delivery Controllers aus dem XD4-SP1-Installationsmedium voraus. Die Installation bezieht sich dabei auf ein 32-Bit-OS:
    • Hotfix DDCE400W2K3003 - For Citrix XenDesktop 4.0 for Windows Server 2003 (32-bit) ==> DDCE400W2K3003
    • Citrix XenDesktop Desktop Delivery Controller - Services, Version 4.0.4547 (XDE400DDC002) - For Citrix XenDesktop 4.0  ==> XDE400DDC002
    • Hotfix DDCE400W2K3005 - For Citrix XenDesktop 4.0 for Windows Server 2003 (32-bit)  ==> DDCE400W2K3005
    • Hotfix XDE400PM004 (Version 4.0.4553) - For Citrix XenDesktop 4.0 Pool Management ==> XDE400PM004
    • Hotfix XDE400AMC002 (Version 4.0.4553) - For Citrix XenDesktop 4.0 Desktop Delivery Controller Administration Snap-In ==> XDE400AMC002
    • Hotfix DDCE400W2K3007 - For Citrix XenDesktop 4.0 for Windows Server 2003 (32-bit) ==> DDCE400W2K3007
    Zusätzlich sollten der aktuelle Virtual Desktop Agent (auf den virtuellen Desktops) und der aktuelle XenDesktop Setup Wizard (auf einem Provisioning Server) installiert werden:
    • Hotfix XDE400VDAWX86004 (Version 4.0.5013) - For Citrix XenDesktop 4.0 Virtual Desktop Agent x86   ==> XDE400VDAWX86004
    • Hotfix XDE400SWX86001 (Version 4.0.48348.0) – For Citrix XenDesktop 4.0 Setup Wizard x86 ==> XDE400SWX86001
    Happy Patching ;-)

    Joern

    Montag, 25. Oktober 2010

    Highlights der zurückliegenden Wochen (PVS 5.6 SP1, XS 5.6 FP1, ...)

    Hallo zusammen,

    die Citrix Synergy in Berlin und die VMWorld Europ in Kopenhagen sind vorbei und es hat sich einiges getan...deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal die Gelegenheit nutzen und ein paar Highlights der letzten Wochen zusammenfassen und ggf. auch kommentieren...dabei möchte ich weniger auf die ganzen Produktankündigen im Citrix-Umfeld eingehen (XenDesktop, XenClient, ...), sondern eher die Dinge in den Vordergrund stellen, die aktuell bzw. kurzfristig relevant sind:

    Provisioning Server 5.6 Service Pack 1
    Das Service Pack für den PVS 5.6 soll noch diesen Monat erscheinen und neben einigen Stabilitätsverbesserungen und der Rollup-Funktion (SP1 enthält alle bis zum Erscheinungsdatum verfügbaren Fixes) deutliche Verbesserungen bzgl. der Microsoft Volumen Lizenzierung mitbringen. So soll es möglich sein, über den Image-Steup-Wizard oder über die Eigenschaften der vDisk einzustellen, ob die entsprechende vDisk mit einem MAK- oder KMS-Schlüssel arbeitet. Wenn die richtigen Einstellungen ausgewählt wurden, muss nur noch ein einfaches "Rearm" durchgeführt werden und die vDisk sollte sich bzgl. der KMS-Registrierung endlich korrekt verhalten! Wenn es so funktioniert, wäre dies erheblicher Schritt in die richtige Richtung! Ich bin gespannt...

    Application-Streaming Launch Utility (GUI for RadeRun.exe):
    Wie in CTX-Artikel 126674 (CTX126674) beschrieben, gibt es ein grafisches Interface zum Testen von Streamning Applications...dies ist z.B. extrem sinnvoll in Verbindung mit Provisioning Services, um ein Pre-Caching von Applikationen vor einem vDisk-Release durchzuführen. Des Weiteren reduziert es die Testzaufwände für Streaming Applications doch deutlich!

    XenServer 5.6 FP1 Beta verfügbar...
    Die Beta-Version von XenServer 5.6 FP1 (Project Cowley) ist verfügbar...die Version enthält einige wichtige Neuerungen, u.A. die Integration des "Distrubuted Virtual Switch" und "HA Restart Priorität":
    • Distributed Virtual Switching Integrated, Open vSwitch technology provides distributed fine-grained networking configuration and control policies – increasing visibility into XenServer virtual networks and providing a centralized Controller for administration of multiple vSwitches and cross-host internal networks. The open vSwitch also includes support for jumbo frames configuration on storage networks. 
    • VM Protection and Recovery Policy based snapshotting and archiving of selected VMs across a XenServer resource pool enables administrators to schedule and recover when needed from the XenCenter management console.
    • Web Self-Service Portal Allows XenServer administrators to delegate VM rights to select individuals and enables users to request and access VMs via a simple to use web-based portal. 
    • XenDesktop performance improvements Further enhances the best-in-class performance for XenDesktop on XenServer including local storage caching for better TCO and increased scalability via performance tuning in the control domain (requires a future version of XenDesktop to use). 
    • Enhanced XenCenter Including StorageLink configuration entirely within XenCenter, workload reporting for VM utilization and chargeback. 
    • Boot from SAN with multi-pathing support Boot XenServer hosts with Fibre Channel and iSCSI HBAs from a SAN, with multi-pathing support. 
    • HA Restart Priority Configure HA policies to restart specific VM(s) first, such as StorageLink Gateway VMs or the Distributed vSwitch Controller VM. 
    • Enhanced guest OS support for Windows 7 SP1, Windows Server 2008 R2 SP1, RHEL 6.0 (RTM), CentOS 6.0 (RTM), Oracle Enterprise Linux 6.0 (RTM), Debian Squeeze (32 and 64-bit), and SLES 11 SP1. Generic RHEL 5.x support..RHEL / CentOS / Oracle Enterprise Linux 5.0- 5.5 support with a generic “RHEL 5” template.
    Fragen (und hoffentlich auch Antworten) gibt es im entsprechenden Support-Forum zum Project Cowley: XS5.6 FP1 Support-Forum.

    Brian Madden hat sich mit einem der neuen Features (IntelliCache) näher beschäftigt...neben dem Artikel sind vor allem die Kommentar hoch interessant: BrianMadden / XS5.6 FP1 IntelliCache

    XenServer 5.6 CD-ROM-Problem:
    Für die aktuelle XenServer-Version 5.6 gibt es nun auch einen neuen CD-ROM-Treiber, welcher das Performance-Problem in der Dom0 bei eingebauten TEAC-Laufwerken beheben soll (Weitere Informationen). Zu finden ist der Patch in dem Update-Bereich des XenServer 5.6: CTX126919

    Microsoft Virtual Machine Servicing Tool 3.0
    Mit dem VMST können VMs (online / offline), Hyper-V-Templates oder VHDs auf Hyper-V oder im SCVMM von zentraler Stelle aus aktualisiert werden. Hab es noch nicht mit Provisioning oder XenServer VHDs getestet, müsste aber auch funktionieren...zumindest wenn man die VHDs irgendwie in den SCVMM integriert...das würde an mancher Stelle die Arbeit wirklich erleichtern: VMST 3.0 Download

    Es gibt noch viel mehr interessante Dinge zu berichten, aber dazu komme ich dann in einem weiteren Post...


    Wünsche eine erfolgreiche Woche...


    Jörn

    Freitag, 19. März 2010

    Jetzt geht's richtig los mit der Desktop-Virtualisierung...

    ...denn Microsoft will nun auch so richtig mitpspielen!

    Wie Brian Madden (Artikel über RemoteFX von BM) und Virtualization.info (Artikel auf Virtualization.info) bereits berichtet haben, gibt es einige interessante News in Bezug auf die Desktop-Virtualisierung. Aber der Reihe nach:

    - Zu den News gibt es eine eigene Webseite: DesktopVirtualizationHour
    - Des Weiteren gibt es einige interessante Änderungen im Rahmen von VECD (Virtual Enterprise Centralized Desktop), die das Interesse an der Desktop-Virtualisierung sicherlich noch einmal steigen lassen. Konkret heißt es von Microsoft:

    Beginning July 1, 2010, Windows Client Software Assurance (SA) will include the VECD license for free

    und

    Beginning July 1, 2010, Windows Client Software Assurance (SA) and new Virtual Desktop Access (VDA) license customers will have the right to access their virtual desktop and Office applications inside it on secondary, non-corporate network devices, such as home PCs and kiosks.

    - Des Weiteren wird MS die Technologie RemoteFX auf den Markt bringen, welche den RDP-Zugriff beschleunigt und damit den effektiven Zugriff auf zentrale gehostete Windows 7-VMs ermöglichen soll. Unter Beibehalt vieler, auch grafikintensiver Funktionalitäten wie z.B "AERO". Diese Technologie wird allerdings Windows 7 SP1 im Frontend und Hyper-V im Backend benötigen! Citrix hat bereits angekündigt, RemoteFX-Funktionalitäten in HDX und damit auf jeden Fall auch in XenDesktop zu integrieren.

    Was das jetzt alles genau bedeutet, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt / eingeschätzt werden, auf jeden Fall ist Microsoft mit diesen News endgültig (laut-)stark in den Markt der Desktop-Virtualisierung eingetreten.

    Interessant auch die Einschätzung von Microsoft selbst (Zane Adam) zu dem Thema: Zane Adam von MS über die MS-Virtualisierungs-Strategie

    Spannende Zeiten stehen an, vor allem, wenn man noch an solche Themen denkt wie Bare-Metal Client-Hypervisors (z.B. Citrix XenClient).

    Schönes WE,

    Jörn

    Mittwoch, 3. März 2010

    Aktuelle News KW9/2010...

    Moin moin,

    zwei aktuelle News möchte ich an dieser Stelle kurz aufgreifen, über die auf anderen Seiten bereits ausführlich berichtet wurde:

    VMware kauft RTO exklusive TScale
    RTO ist / war vor allem bekannt für sein Produkt "Virtual Profiles", eine Lösung für das Management von Windows-Profilen. Citrix hat so eine Lösung ja seit längerem in seinem Portfolio (Citrix User Profile Manager, ehemals von der deutschen Firma Sepago entwickelt) und bundlet diese u.A. mit den Produkten XenApp / XenDesktop. Ich kann an dieser Stelle keine konkrete Aussage zu "Virtual Profiles" machen, denke aber, dass vor allem hinsichtlich der Virtualisierung von Desktops VMware hier einen guten Fang gemacht hat. Ein Produkt für das "Profile-Management" fehlte noch im View-Portfolio und war oftmals ein großer Pluspunkt für Citrix, wenn man Vergleiche zwischen den Lösungen View / XenDesktop angestellt hat. Brian Madden hat den Kauf sehr gut analysiert / bewertet, deshalb hier der Link zu seinem Blog-Post: Artikel von Brian Madden

    Update: Auf Virtualization.info findet sich ebenfalls ein Artikel zum gleichen Thema: Artikel auf Virtualization.info

    VMware kündigt End-Of-Life für "Consolidatet Backup" an

    Laut Virtualization.info hat VMware mit einer mail an seine Kunden das End-Of-Life für die in VI3 / vSphere enthaltene Funktionalität "Consolidatet Backup" angekündigt. Die nächste Version von vSphere soll dies bereits nicht mehr unterstützen, sondern nur noch auf die "vStorage APIs for Data Protection (VADP)" zurückgreifen. Da ich kein VMware-Experte bin, kann ich dies erstmal nicht bewerten, weiß aber von Kollegen, dass "Consolidatet Backup" in vielen VMware-Umgebungen sehr intensiv genutzt wird. Hier der Link zu dem Artikel: Artikel auf Virtualization.info

    Allen noch eine schöne Woche,

    Jörn

    Donnerstag, 18. Februar 2010

    Citrix Provisioning Services - Richtig lizenzieren und nutzen!

    Die Citrix Provisioning Services sind eines der momentan am meisten nachgefragten Features / Produkte , wenn es um die zukünftige Bereitstellung von (virtuellen) Desktops oder auch um die Bereitstellung von Terminal- / Citrix-Servern geht.

    In diesem Post geht es erstmal darum, wie und in welcher Form ein Unternehmen die Citrix Provisioning Services lizenzieren kann. Generell ist dabei zu beachten, dass es die Provisioning Services in zwei Varianten gibt:

    • Provisioning Services for Desktops (für Desktop-Betriebssysteme wie Windows XP, Vista, Win7)
    • Provisioning Services for DataCenters (für Server-Betriebssysteme wie W2K3 Srv., W2K8 Srv, W2K8 R2 Srv.)
    Technisch unterscheiden sich die Lösungen nicht, es können über einen Citrix Provisioning Server sowohl Desktops als auch Server-Systeme zur Verfügung gestellt werden. Die Unterscheidung erfolgt rein auf Lizenz-Ebene.

    Nun gibt es (wie so oft bei Citrix) mehrere Möglichkeiten, um die Provisioning Services zu lizenzieren. Zu allem Überfluss gibt es darüber hinaus in den verschiedenen Varianten noch Unterschiede in den Möglichkeiten / Rechten der Nutzung der Provisioning Services.

    Citrix Essentials for XenServer Enterprise Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf XenServer (nur Server-OS)

    Citrix Essentials for XenServer Platinum Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf XenServer (nur Server-OS) und die Provisionierung von drei pyhsikalsichen Servern. Virtuelle Maschinen auf VMware ESX oder MS Hyper-V werden dabei als physiaklische Server betrachtet.

    Citrix Essentials for Hyper-V Enterprise Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf Hyper-V (nur Server-OS)

    Citrix Essentials for Hyper-V Platinum Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf Hyper-V (nur Server-OS) und die Provisionierung von drei pyhsikalsichen Servern. Virtuelle Maschinen auf VMware ESX oder Citrix XenServer werden dabei als physiaklische Server betrachtet.

    Citrix XenDesktop VDI-Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for Desktops.
    Erlaubt sind eine zur Lizenz korrespondierende Anzahl an virtuellen Instanzen / Maschinen (nur Desktop-OS) auf jeder unterstützten Infrastruktur (XenServer Free Edition ist enthalten, MS Hyper-V und VMware VI 3.5 / vSphere werden unterstützt)

    Citrix XenDesktop Enterprise-Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for Desktops und Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind eine zur Lizenz korrespondierende Anzahl an virtuellen Instanzen / Maschinen oder physikalische Instanzen / Maschinen (nur Desktop-OS) auf jeder unterstützten Infrastruktur (Essentials for XenServer Enterprise Edition ist enthalten, MS Hyper-V und VMware VI 3.5 / vSphere werden unterstützt). Zusätzlich können auch an der Infrastruktur direkt beteiligte Thin-Clients in entsprechender Anzahl und sämtliche Infrastruktur-Komponenten (Desktop Delivery Controller, Web-Interface, Citrix XenApp, ...) provisioniert werden.

    Citrix XenDesktop Platinum-Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for Desktops und Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind eine zur Lizenz korrespondierende Anzahl an virtuellen Instanzen / Maschinen oder physikalische Instanzen / Maschinen (nur Desktop-OS) auf jeder unterstützten Infrastruktur (Essentials for XenServer Platinum Edition ist enthalten, MS Hyper-V und VMware VI 3.5 / vSphere werden unterstützt). Zusätzlich können auch an der Infrastruktur direkt beteiligte Thin-Clients in entsprechender Anzahl und sämtliche Infrastruktur-Komponenten(Desktop Delivery Controller, Web-Interface, Citrix XenApp, Edgesight, ...) provisioniert werden.

    Citrix XenApp Enterprise-Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for Desktops
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf jeder unterstützten Infrastruktur (XenServer Free Edition kann kostenfrei genutzt werden, MS Hyper-V und VMware VI 3.5 / vSphere werden unterstützt) ausschließlich zur Nutzung der Funktionalität VM Hosted Apps (Desktop-OS). XenApp-verwandte Systeme / XenApp-Infrastruktur-Komponenten (Lizenz-Server,Web-Interface, ...) dürfen nicht provisioniert werden.

    Citrix XenApp Platinum-Edition
    Enthalten sind Provisioning Services for Desktops und Provisioning Services for DataCenter.
    Erlaubt sind beliebig viele virtuelle Instanzen / Maschinen auf jeder unterstützten Infrastruktur (XenServer Free Edition kann kostenfrei genutzt werden, MS Hyper-V und VMware VI 3.5 / vSphere werden unterstützt) ausschließlich zur Nutzung der Funktionalität VM Hosted Apps (Desktop-OS). Zusätzlich erlaubt sind beliebig viele virtuelle oder pyhsikalische XenApp-Server. XenApp-verwandte Systeme / XenApp-Infrastruktur-Komponenten (Lizenz-Server,Web-Interface, ...) dürfen nicht provisioniert werden.

    Ich hoffe, ich konnte die Dunkelheit etwas erleuchten.

    Jörn