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Montag, 6. Januar 2014

Alles Neu macht 2014...

Genau so sieht es aus :-)  Und deshalb zunächst allen Besuchern ein frohes und gesundes neues Jahr 2014. Zumindest inhaltlich wird sich dieses Jahr hier wieder einiges tun. Nach einer kreativen Schaffenspause bedingt vor allem durch den Wechsel des Arbeisplatzes werde ich dieses Jahr den Blog wiederbeleben.

Dabei wird es inhaltlich natürlich um das Thema Cloud-Computing gehen, genauso, wie der Name des Blogs es vermuten lässt. In den letzten  1,5 Jahren habe ich mich als Cloud-Architekt bei der Firma Citrix Systems vor allem mit den hauseigenen Cloud-Produkten CloudPlatform und CloudPortal Business Manager beschäftigt. Mittlerweile bin ich als Solution Engineer Cloud Architekturen bei dem Systemhaus Fritz & Macziol angestellt. In dieser Funktion kümmere ich mich neben den genannten Cloud-Produkten von Citrix auch um die Cloud-Produkte der Firmen vmware und Micrsoft. Warum diese breite Aufstellung und keine Spezialisierung?

Nun, gerade im europäischen Markt ist die Skepsis gegenüber den großen Public-Cloud-Anbietern aus Übersee weiterhin vorhanden - Prism sei Dank -, so dass das Hybrid- bzw. Private-Cloud-Modell stärker in den Vordergrund rückt. Und jeder der genannten Hersteller hat hierfür Lösungen parat. Dazu kommt der Wunsch vieler Unternehmen, vorhandene virtuelle Infrastrukturen in Cloud-Infrastrukturen zu überführen, die oftmals auf einem Hypervisor der genannten Hersteller basieren. Die Wahlmöglichkeiten sind also vielfältig. Wie aber gehe ich diese Herausforderung an? Welche Lösung ist die beste bzw. sinnvollste? Was geht, was geht nicht? Was machen andere? Welche Ziele kann ich schnell erreichen, welche erfordern mehr Aufwand? Einen oder mehrere Hypervisor?

Es gibt soooo viele Fragen, die im Vorfeld einer Einführung völlig hersteller-neutral beantwortet werden können, die zunächst in keinem direkten Zusammenhang mit der technischen Lösung stehen. Oder wie es meine amerikanischen Ex-Kollegen bei Citrix kurz und prägnant beschrieben haben: "Usecases first!" . Das bedeutet nichts anderes, als das man sich vor Einführung einer Cloud-Lösung genaue Gedanken über das "Wieso" machen sollte, erst danach folgt das "Wie".

Und genau dafür bin ich unter anderem da ;-). Die Frage nach dem Wieso zu beantworten. Auch das wird ein Fokus dieses Blogs sein.

Ich freue ich mich sehr auf diese Herausforderung, denn meines Erachtens gibt es im Cloud-Computing kein "One-Size-Fits-All". Und genau das macht meine Aufgabe in 2014 (und hoffentlich auch danach) so spannend.

Einen guten Start und alles Gute für 2014.

Jörn

Dienstag, 25. Januar 2011

Auf ein Neues...

Verdammt, wie die Zeit vergeht...das neue Jahr ist nun schon wieder ein paar Wochen alt... Trotzdem möchte ich mit diesem ersten Post des Jahres etwas vom "Standard" der letzten Posts abweichen. Typisch für den Beginn eines neuen Jahres sind die diversen Jahresauftaktveranstaltungen und die Weissagungen (auf englisch "Predictions") für das neue Jahr. Auch ich möchte einen Ausblick darauf wagen, was mich ganz persönlich so in den nächsten Monaten beschäftigen wird:
  • Updates von XenServer 5.5 und 5.6 auf XenServer 5.6 FP1 oder neuer.
  • Auf- und Ausbau virtueller Netzwerke
  • Updates von XD4 auf XD5
  • Hyper-V
  • Updates von Presentation Server / XenApp 5 auf XenApp 6 mit und ohne PVS
  • Automatisierung in / von virtuellen Infrastrukturen
  • Performance-Tuning
  • BYOC / BAOC / BAOC
Einige Gründe, warum diese Themen dieses Jahr so wichtig / bestimmend sein werden:
  • XenServer 5.6 FP1 enthält eine Menge neuer Features, die wichtigsten aber sind die Integration des Open vSwitches und Dynamic Memory Control. Damit lassen sich Cloud- oder VDI-Infrastrukturen optimieren. Des Weiteren gibt es eine neue Version des Workload Balancing. Aufgrund der vielen sinnvollen Zusatzfunktionen wird ein Update sicherlich von den meisten Kunden durchgeführt werden. Generell erfordert das Update eine Downtime des Servers.
  • Cisco / VMware haben es mit dem Nexus 1000V vorgemacht, Citrix zieht mit dem Open vSwitch nach. Die Anbindung von virtuellen Systemen an intelligente und verwaltbare virtuelle Switches ist eine der größten Herausforderungen in diesem Jahr meiner Meinung nach. Bedeutet es doch oftmals, dass sich in Unternehmen unterschiedliche Bereiche zusammfinden müssen, um eine grundlegende Erweiterung des bestehenden Netzwerkes herbeizuführen. Ein interessanter Hersteller in genau diesem Umfeld scheint Vyatta zu sein, der genau dieses Thema adressiert und noch um Firewall / Security-Funktionen erweitert!
  • Die Verbreitung / Bereitstellung virtueller Desktops wird weiter zunehmen, angetrieben durch die weitereVerbreitung von Windows 7. Citrix hat mit XenDesktop 5 eine komplett neue Version geschaffen, die vor allem durch ihre einfache Verwaltung und die enthaltenen Automatisierungsfunktionen besticht und grundsätzlich mit jedem Hypervisor und jedem Storage interagieren kann. Sollte Citrix die Intellicache-Funktion des XenServers in einem der nächsten Releases mit dem Machine Creation Service von XD5 koppeln, scheint sogar eine massenhafte Bereitstellung virtueller Desktops ohne zentrales Storage möglich. Des Weiteren ist XD5 im Gegensatz zu XD4 nun auch endlich auf den neuesten Serverbetriebssystemen von Microsoft lauffähig, was einer weiteren Verbreitung zuträglich sein wird. Und auch VMware wird in dem Markt nicht locker lassen, haben Sie doch für die letzte Version von View und vor allem für das Project Horizon viel Lob bekommen.
  •  Das erste Service Pack für Hyper-V auf Basis von 2008 R2 soll demnächst veröffentlicht werden. Es enthält diverse neue Funktionen, z.B. Dynamic Memory, was für eine höhere Packungsdichte bei VDI-Implementierungen sorgen kann oder RemoteFX, ein eigenes Remote-Display-Protokoll. Erste Implementierungen und unabhängige Tests bescheinigen Microsoft Hyper-V aber auch ohne diese Aktualisierung bereits eine hervorragende Performance und Stabilität. Vor diesem Hintergrund und durch die Kombination mit den eigenen System Management Produkten sowie durch das neue Cloud-Produkt von Microsoft (Azure) uwerden die Implementierungen von Hyper-V stark zunehmen, vor allem in Microsoft-lastigen Organisationen. Als relativ neuer Player in dem Umfeld Virtualisierung / Cloud schleppt Microsoft darüber hinaus weniger Ballast als z.B. VMware mit sich herum und kann so schneller auf die sich immer schneller ändernden Anforderungen der Unternehmen reagieren. Unterstützt wird Microsoft dabei von seinem riesigen Parter-Ökosystem.
Dies sind nur einige Gründe, die das Jahr 2011 sehr spannend erscheinen lassen. Die rasant steigende Anzahl von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Devices wird ein weiterer Antreiber für die zuvor genannten Punkte sein uns das Thema Virtualisierung und Cloud weiter befeuern.

Ich freue mich sehr auf das Jahr 2011, auch wenn es wieder viele Veränderungen mit sich bringen wird. Aber genau das macht diesen Job ja so interessant ;-)

CU,


Jörn

    Montag, 25. Oktober 2010

    Highlights der zurückliegenden Wochen (PVS 5.6 SP1, XS 5.6 FP1, ...)

    Hallo zusammen,

    die Citrix Synergy in Berlin und die VMWorld Europ in Kopenhagen sind vorbei und es hat sich einiges getan...deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal die Gelegenheit nutzen und ein paar Highlights der letzten Wochen zusammenfassen und ggf. auch kommentieren...dabei möchte ich weniger auf die ganzen Produktankündigen im Citrix-Umfeld eingehen (XenDesktop, XenClient, ...), sondern eher die Dinge in den Vordergrund stellen, die aktuell bzw. kurzfristig relevant sind:

    Provisioning Server 5.6 Service Pack 1
    Das Service Pack für den PVS 5.6 soll noch diesen Monat erscheinen und neben einigen Stabilitätsverbesserungen und der Rollup-Funktion (SP1 enthält alle bis zum Erscheinungsdatum verfügbaren Fixes) deutliche Verbesserungen bzgl. der Microsoft Volumen Lizenzierung mitbringen. So soll es möglich sein, über den Image-Steup-Wizard oder über die Eigenschaften der vDisk einzustellen, ob die entsprechende vDisk mit einem MAK- oder KMS-Schlüssel arbeitet. Wenn die richtigen Einstellungen ausgewählt wurden, muss nur noch ein einfaches "Rearm" durchgeführt werden und die vDisk sollte sich bzgl. der KMS-Registrierung endlich korrekt verhalten! Wenn es so funktioniert, wäre dies erheblicher Schritt in die richtige Richtung! Ich bin gespannt...

    Application-Streaming Launch Utility (GUI for RadeRun.exe):
    Wie in CTX-Artikel 126674 (CTX126674) beschrieben, gibt es ein grafisches Interface zum Testen von Streamning Applications...dies ist z.B. extrem sinnvoll in Verbindung mit Provisioning Services, um ein Pre-Caching von Applikationen vor einem vDisk-Release durchzuführen. Des Weiteren reduziert es die Testzaufwände für Streaming Applications doch deutlich!

    XenServer 5.6 FP1 Beta verfügbar...
    Die Beta-Version von XenServer 5.6 FP1 (Project Cowley) ist verfügbar...die Version enthält einige wichtige Neuerungen, u.A. die Integration des "Distrubuted Virtual Switch" und "HA Restart Priorität":
    • Distributed Virtual Switching Integrated, Open vSwitch technology provides distributed fine-grained networking configuration and control policies – increasing visibility into XenServer virtual networks and providing a centralized Controller for administration of multiple vSwitches and cross-host internal networks. The open vSwitch also includes support for jumbo frames configuration on storage networks. 
    • VM Protection and Recovery Policy based snapshotting and archiving of selected VMs across a XenServer resource pool enables administrators to schedule and recover when needed from the XenCenter management console.
    • Web Self-Service Portal Allows XenServer administrators to delegate VM rights to select individuals and enables users to request and access VMs via a simple to use web-based portal. 
    • XenDesktop performance improvements Further enhances the best-in-class performance for XenDesktop on XenServer including local storage caching for better TCO and increased scalability via performance tuning in the control domain (requires a future version of XenDesktop to use). 
    • Enhanced XenCenter Including StorageLink configuration entirely within XenCenter, workload reporting for VM utilization and chargeback. 
    • Boot from SAN with multi-pathing support Boot XenServer hosts with Fibre Channel and iSCSI HBAs from a SAN, with multi-pathing support. 
    • HA Restart Priority Configure HA policies to restart specific VM(s) first, such as StorageLink Gateway VMs or the Distributed vSwitch Controller VM. 
    • Enhanced guest OS support for Windows 7 SP1, Windows Server 2008 R2 SP1, RHEL 6.0 (RTM), CentOS 6.0 (RTM), Oracle Enterprise Linux 6.0 (RTM), Debian Squeeze (32 and 64-bit), and SLES 11 SP1. Generic RHEL 5.x support..RHEL / CentOS / Oracle Enterprise Linux 5.0- 5.5 support with a generic “RHEL 5” template.
    Fragen (und hoffentlich auch Antworten) gibt es im entsprechenden Support-Forum zum Project Cowley: XS5.6 FP1 Support-Forum.

    Brian Madden hat sich mit einem der neuen Features (IntelliCache) näher beschäftigt...neben dem Artikel sind vor allem die Kommentar hoch interessant: BrianMadden / XS5.6 FP1 IntelliCache

    XenServer 5.6 CD-ROM-Problem:
    Für die aktuelle XenServer-Version 5.6 gibt es nun auch einen neuen CD-ROM-Treiber, welcher das Performance-Problem in der Dom0 bei eingebauten TEAC-Laufwerken beheben soll (Weitere Informationen). Zu finden ist der Patch in dem Update-Bereich des XenServer 5.6: CTX126919

    Microsoft Virtual Machine Servicing Tool 3.0
    Mit dem VMST können VMs (online / offline), Hyper-V-Templates oder VHDs auf Hyper-V oder im SCVMM von zentraler Stelle aus aktualisiert werden. Hab es noch nicht mit Provisioning oder XenServer VHDs getestet, müsste aber auch funktionieren...zumindest wenn man die VHDs irgendwie in den SCVMM integriert...das würde an mancher Stelle die Arbeit wirklich erleichtern: VMST 3.0 Download

    Es gibt noch viel mehr interessante Dinge zu berichten, aber dazu komme ich dann in einem weiteren Post...


    Wünsche eine erfolgreiche Woche...


    Jörn

    Freitag, 19. März 2010

    Jetzt geht's richtig los mit der Desktop-Virtualisierung...

    ...denn Microsoft will nun auch so richtig mitpspielen!

    Wie Brian Madden (Artikel über RemoteFX von BM) und Virtualization.info (Artikel auf Virtualization.info) bereits berichtet haben, gibt es einige interessante News in Bezug auf die Desktop-Virtualisierung. Aber der Reihe nach:

    - Zu den News gibt es eine eigene Webseite: DesktopVirtualizationHour
    - Des Weiteren gibt es einige interessante Änderungen im Rahmen von VECD (Virtual Enterprise Centralized Desktop), die das Interesse an der Desktop-Virtualisierung sicherlich noch einmal steigen lassen. Konkret heißt es von Microsoft:

    Beginning July 1, 2010, Windows Client Software Assurance (SA) will include the VECD license for free

    und

    Beginning July 1, 2010, Windows Client Software Assurance (SA) and new Virtual Desktop Access (VDA) license customers will have the right to access their virtual desktop and Office applications inside it on secondary, non-corporate network devices, such as home PCs and kiosks.

    - Des Weiteren wird MS die Technologie RemoteFX auf den Markt bringen, welche den RDP-Zugriff beschleunigt und damit den effektiven Zugriff auf zentrale gehostete Windows 7-VMs ermöglichen soll. Unter Beibehalt vieler, auch grafikintensiver Funktionalitäten wie z.B "AERO". Diese Technologie wird allerdings Windows 7 SP1 im Frontend und Hyper-V im Backend benötigen! Citrix hat bereits angekündigt, RemoteFX-Funktionalitäten in HDX und damit auf jeden Fall auch in XenDesktop zu integrieren.

    Was das jetzt alles genau bedeutet, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt / eingeschätzt werden, auf jeden Fall ist Microsoft mit diesen News endgültig (laut-)stark in den Markt der Desktop-Virtualisierung eingetreten.

    Interessant auch die Einschätzung von Microsoft selbst (Zane Adam) zu dem Thema: Zane Adam von MS über die MS-Virtualisierungs-Strategie

    Spannende Zeiten stehen an, vor allem, wenn man noch an solche Themen denkt wie Bare-Metal Client-Hypervisors (z.B. Citrix XenClient).

    Schönes WE,

    Jörn